Autor: Manuel Buser

Dorffest 2015 – Wasser aller Art via Bio-Sirup und Luft-Sorbets

Dorffest 2015 – Wasser aller Art via Bio-Sirup und Luft-Sorbets

Am Samstagnachmittag des Jegenstorfer Dorffestes 2015 traf man neben dem Haupteingang des grossen Festzeltes einige Mitglieder des 2-jährigen Dorfvereins „Forum Jegenstorf“. Auf Plakaten der Vennersmühle-Wasserversorgung standen nützliche Informationen über das Jegenstorfer Hahnenwasser. Wie wir jetzt wissen, stammt dieses zu 99.5 % aus der Quelle in Rüderswil/Emmental. Das klare Quellwasser gelangt aus der Brunnstube in natürlichem Gefälle über Transportleitungen in die Reservoire, wo es dann in das 250-km-Leitungsnetz eingespiesen wird.

Zur Veranschaulichung konnten die Festbesucher Schnittmodelle eines Hydrantenoberteils und ‑unterteils sowie eines Wasserrohrs und eines Absperrschiebers bewundern.

Neben Infoplakaten und Exponaten hatte das Forum Jegenstorf einen Sirup- und Sorbetstand eingerichtet.

Für die Festbesucher bestand das Angebot, feinsten Bio-Sirup „vo Zaugg’s Biohof“ zu kaufen.

Drei Sorten „Zaugg-Sirupe“ (Zitronenmelisse, Rhabarber und Weichselkirschen) waren schon mit dem wertvollen Jegenstorfer Hahnenwasser verdünnt und in drei imposanten Mostflaschen zum Ausschank bereit.

Viele Besucher füllten sich einen Festbecher mit Sirupwasser und tranken den Zuckersaft genüsslich. Manche studierten noch interessiert den Info-Flyer des Forum Jegenstorf oder plauderten angeregt mit den anwesenden Forumsmitgliedern.

Das Highlight des Standes war die „In situ“-Herstellung von Luftsorbets mit flüssigem Stickstoff: Zum gerührten Fruchtsaft wurde der flüssige Stickstoff -̶ minus 196°C kalt! ̶ hinzugekippt, wobei sich in der Verdampfungswolke und dank kräftigem Rühren spontan eine Sorbetmasse bildete. Diese wurde anschliessend den Zuschauenden schön angerichtet übergeben.

Wir danken den Festorganisatoren für den idealen Standort und das sehr gelungene und fröhliche Dorffest.

Zwei Jahre Forum Jegenstorf

Zwei Jahre Forum Jegenstorf

Mit einem Grillfest in der Bollwaldhütte, an dem trotz Regen rund 15 Personen teilnahmen,


Mitten in einer Zeit, in der Umweltthemen wieder weniger Beachtung finden, hatten einige Unentwegte im Mai 2013 das Forum Jegenstorf gegründet. Mit Erfolg!

Mit einem Grillfest in der Bollwaldhütte, an dem trotz Regen rund 15 Personen teilnahmen, hat das Forum Jegenstorf sein zweijähriges Bestehen gefeiert.

Weil Nachhaltigkeit nie an den eigenen Grenzen aufhört, haben wir  auch Umweltinteressierte aus benachbarten Gemeinden eingeladen. Daraus ergaben sich neben dem geselligen Zusammensein ein interessanter Austausch zu bisherigen Projekten und Herausforderungen sowie Anregungen zu weiteren Initiativen zugunsten einer vielfältigen und gesunden Umwelt.

Zwar ist das gewählte Datum, der 8. Mai, dem Zufall zuzuschreiben. Dieser 70. Jahrestag der Beendigung des 2. Weltkriegs in Europa – mit der Kapitulation des nationalsozialistischen Schreckensregimes – hat allerdings sehr wohl etwas mit nachhaltiger Entwicklung zu tun. Denn Prosperität kann nur auf dem Boden von Respekt vor den Mitmenschen und der Umwelt entstehen.

Heute gilt es, die Lehren, die aus dem Zweiten Weltkrieg gezogen wurden, nicht zu vergessen.

Durch die Gründung der UNO sollte die Zusammenarbeit zwischen den Nationen gefördert und der Friede gesichert werden. Aus dieser ist später unter anderem auch unser Leitthema, die Agenda 21, entstanden. Gerade bei den globalen Umweltproblemen wie dem Klimawandel ist weltweite Zusammenarbeit nicht nur Garant für den Frieden, sondern nichts weniger als Überlebensnotwendigkeit. Dies geht in der kurzlebigen, oberflächlichen Medienlandschaft der Gegenwart leider oft unter.

Als Zeichen des Nachdenkens über die Geschichte und der Lehren für die Zukunft haben wir im Bollwald eine hölzerne Erinnerungskerze aufgestellt.

Erinnerungskerze
70 Jahre Kriegsende in Europa 8.5.2015
Artenvielfalt im Siedlungsgebiet

Artenvielfalt im Siedlungsgebiet

Impressionen einer Gartenführung


Mit einfachen Materialien und sorgfältiger Gestaltung ist es möglich, schon auf kleinen Flächen eine enorme Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten anzusiedeln – gerade auch im Siedlungsgebiet.

Unser Vorstandsmitglied Beat demonstrierte anlässlich einer Führung durch seinen eigenen Garten in Jegenstorf, wie sich so spielerische Inspiration, Ästhetik und Förderung der Biodiversität perfekt vereinen lassen.